Brotlose Brotzeit

Trotz des frühen Starts um 7 Uhr, werde ich das Tagesziel Karlsruhe, erst gegen 14.30 Uhr erreichen. Erst heißt es die Fahrradtaschen zum Fahrradparkhaus zu schleppen, dann bremst mich der Wochenmarkt aus, der gerade  aufgebaut wird. Ich kann nicht widerstehen und mit Käse, Himbeeren und einer Paprika im Gepäck verlasse ich Straßburg Richtung Kehl.

Innerhalb Straßburg macht das Radeln wirklich Freude, auch wenn das Thermometer bereits 27°C anzeigt, aber der Weg nach Kehl findet sich nicht so leicht. Endlich bin ich auf dem Rheinradweg. 

Irgendwie malerisch

Der Plan einen Kaffee unterwegs zu trinken und vor allem Brot zu kaufen, geht leider nicht auf. Kein geöffneter Bäcker oder ähnliches in den nächsten Stunden. Da soll es andere gegeben haben, die zwischen Passau und Wien nichts fanden...

Gar nicht mehr so weit

Was tut er da? Und warum tut er das? Der Nachbar hört auf, sobald ich versuche ihn zu fotografieren.

Die Brotzeit wird brotlos. 

Erster Gang französischem Käse mit Paprika.

Zweiter Gang: Müsliriegel  

Nachtisch: Himbeeren und Kekse.

Dazu die passende Wasserbegleitung - viel!!!

Raststatt lasse ich rechts liegen, dank schräger Wegführung habe ich schon zu viele Zugaben in praller Sonne. 



Der schattige Platz ist ideal für die nächste Pause.

Für die zwei Stationen des Geocaches, die heute am Weg liegen sind auch noch Abstecher nötig. 17km vor Karlsruhe endet - mal wieder - die Beschilderung und ich lande im Wald - immerhin schattig - aber in Sachen Orientierungsoptionen ähnelt es dem Reichswald. Das Gekurve auf der Suche nach dem geeigneten Weg bringt dann auch 5km Bonusweg.

In Karlsruhe folge ich dem Radfahrerstrom und komme gegen 15 Uhr bei der JH an. Nach der Dusche gibt es dann endlich auch Kaffee, aber eisgekühlt. 

Cafe drei&zwanzig 

Mit den ca. 120km in den Beinen, ersetze ich Sightseeing durch einen Besuch eines Mezzelokals. Morgen muss es gemütlicher werden. 

4 Kommentare:

  1. Der Kormoran trocknet normalerweise so sein Gefieder nach einem Bad, vielleicht war er zur Futtersuche tauchen. Vielleicht ist ihm aber auch warm und er sucht so etwas Luftzug zur Abkühlung.

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  2. Bei der Temperatur kann der Trocknungsvorgang nicht lange gedauert haben..Ergibt Sinn.

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  3. Von Julia gelernt: der Kormoran ist wohl der einzige tauchende Vogel, dessen Gefieder alles andere als dazu geeignet ist - deshalb diese typische Haltung.
    Dazu passend ein Klassiker: https://m.youtube.com/watch?v=Exg9OTUckjc.

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    1. Sehr cool. Kannte ich noch nicht. Erinnert mich an eine hitzige Diskussion mit dem Paten des Paten. Er Angler, ich pro Kormoran...

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