In Sachen Ticketkauf gibt es auch noch viel Luft nach oben. Ich habe in der Onlinemaske eine Person mit D-TIcket von Erlangen nach Basel inklusive Reservierungen eingegeben. Dies führt dazu, dass mein Fahrrad zwischen ER und Nbg schwarz fährt. Farblich kein Problem, nur kommt natürlich ein Schaffner. Ich erläutere die Buchungssituation und netterweise gibt er sein o.k.....
Damit das Hirn entspannen konnte und ich nicht noch 3x die Liste checke....denn ICH habe mein Handtuch schon im Gepäck, nehme ich einen Zug früher, so dass in Nürnberg noch Zeit für einen Kaffee im Handwerkerhof bleibt.
Für Farbe muss ein andermal Zeit sein.
Der Zug nach Karlsruhe ist pünktlich und hält ein Séparée für mich bereit, auch wenn der Einstieg bei diesen IC's schon eine gewisse Herausforderung ist.
Mein Gepäck kommt jetzt ohne Proviant auf 11kg. Vermutlich etwas mehr als das letzte Mal. Mit dabei sind kleine Reminder: Ein Glückskeks von Isabel, ein Regenschuz von Lisa, ein Karabiner vom gemeinsamen Shoppen mit Barbara.
In Karlsruhe herrscht explosive Stimmung. Am Nachbargleis versuchen Unmengen an Menschen den RE nach Konstanz zu erklimmen. Als klar wird, dass nicht alle reinpassen, werden die Radfahrer samt Rädern rausgeräumt. Alle anderen, egal wie spät sie am Gleis erscheinen, dürfen mit. Die geräumte Seniorengruppe ist erzürnt...Vor allem verspricht Ihnen keiner, dass sie beim nächsten Zug vorrangig mitkommen... so wird das halt irgendwie nichts mit Bahn und Bike! Ich bin froh reservierungspflichtige Züge gebucht zu haben, auch wenn meiner schon mit 25 Minuten Verspätung angesagt wird.
Der Schweizer Zug (die Verspätung liegt bestimmt an einer deutschen Weiche) überzeugt mit einem breiten Einstieg und Stellplätzen, ohne Hebe-Übungs-Einheit.
Irgendwie fühlt es sich komisch an mit dem
Mit einer halben Stunde Verspätung erreichen wir Basel. Dir Grenze war dabei unsichtbar. Die Stadt ist voll und heiß, aber ich mache einen Abstecher zum Münster, diversen Brücken und in den Leckerlie-Laden. Nach intensiver Testung wandern tatsächlich zwei Tütchen im Gepäck. Die Dame steckt mir noch für Krisenzeiten ein Zusatzleckerli zu. Das nenne ich Radlerbetreuung.
Akkustisches Touriprogramm
An wen erinnert mich das?
Auf dem Weg zum Dreiländereck radle ich an witzigen Lokalitäten im Hafengebiet vorbei. Die ersten Feierwütigen sind schon am Tanzen.
Am Dreiländereck besuche ich Stage 1 des Rheintadelmultis. Nicht mein erster Geocache heute, denn unterwegs beobachte ich Menschen beim Heben einer Dose... Jetzt muss ich nur noch herausfinden was ich da geloggt habe.
Danach fahre ich grob Richtung Nordost und treffe nach diversen Kreisverkehren auf die erste sichtbare Grenze, über die ich zurück nach Deutschland radle, ganz ohne Dokumente.
In Weil am Rhein finde ich hinter den hässlichen Shoppingcentern, das alte Weil und meine schnuckelige Pension Rose mit gemütlichem Garten.














Das mit den fehlenden PAPIEREN für den Zug (2026 sic!) hatte ich gestern in Passau auch :-o
AntwortenLöschenDarauf bezog sich meine Bemerkung...:-)
LöschenDas war ja schon mal etwas Abenteuer auf deiner Anreise. (Ich hatte aufgrund meiner Buchung alle Infos zur nicht angetretenden Fahrt: verspätete Abfahrt, kurzfristiger Bahnsteigwechsel, technische Störung am Zug, ärztliche Versorgung eines Fahrgastes sowie um 24 Minuten verspätete Ankunft am Ziel.)
AntwortenLöschenBasel sieht interessant und schön aus.